Abbildung der mobilen Ticketsysteme der VRR

Entwicklung einer Mobilen APPlication

App Download über Playstore

VRR AöR und 38 Verkehrsunternehmen

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr betreibt seit 2012 das von der expeer GmbH entwickelte Business-Bus-System jim! in einer Spezialisierung auf die Anforderungen und Bedarfe des öffentlichen Personenverkehrs (jim!traffic). Der Business-Bus fungiert dabei innerhalb des VRR und für die im VRR organisierten Verkehrsunternehmen als VDV-KA-konforme Plattform für die zentrale Definition und den dezentralen Vertrieb von Tarifprodukten über eine gemeinsame Infrastruktur, das sog. KVP-Agentursystem.

Aufgrund der bestehenden Systemarchitektur und der inhärenten Mandantenfähigkeit des KVP-Agentursystems wurde die expeer GmbH dazu beauftragt, den VRR-Internetshop mit einem mobilen Kanal auszustatten. Zu diesem Zwecke wurde mit mehreren Fachabteilungen im VRR sowie weiteren Dienstleistern des VRR ein entsprechendes Bedienkonzept sowie die Usability und die User Experience der geplanten App definiert. In enger Zusammenarbeit mit dem VRR und einer Design-Agentur entstand durch den VRR zudem ein Klick-Dummy, der das Erscheinungsbild und die Nutzerführung der geplanten mobile App schon vor einer Umsetzung eindrucksvoll präsentierte.

Vor dem Hintergrund der durchgehenden Mandantenfähigkeit und der Individualisierbarkeit in den stationären KVP-Systemen wurde für die technische Umsetzung auch des mobilen Kanals die Nutzung des TYPO3 CMS als Mobile APPlication Server und die hybride Technologie Phonegap / IONIC für die Realisierung der eigentlichen App vorgesehen. Durch dieses Technologiegespann, in Kombination mit der zentralen Plattform VRR-Business-Bus jim! und jim!traffic, wurden bereits zum Start der neuen VRR-Verbund-App gleichzeitig 21 VU-individuelle Apps über die entsprechenden Marktplätze der mobilen Plattformen iOS und Android ausgerollt.

Die Gesamtsystemarchitektur und die zugrundeliegenden Technologien ermöglichen maximale Flexibilität bei der Integration vorhandener Schnittstellen (z.B. Vertriebshintergrundsysteme), vorhandener Software (z.B. Ticketgenerierer, falls vorhanden), auf dem Markt etablierter Webservices (z.B. zur elektronischen Fahrplanauskunft) und stellt so auch die zukünftige Erweiterbarkeit sicher. Die gewählten Technologien und gewählten Lizenzmodelle (größtenteils Open-Source) schaffen große Einsparpotentiale bei notwendigen Investitionen für die öffentliche Hand. Gleichzeitig können notwendige rechtliche Rahmenbedingungen, wie Datenschutz und Lizenzabgrenzung der Teilsysteme, erreicht werden. Ein System, das alles integriert – ein wichtiger Schritt auch zur Interoperabilität!

Perspektivisch können alle im VRR organisierten 38 Verkehrsunternehmen auf das KVP-Agentursystem wechseln.

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